Schweissdrüsenbehandlung in Zürich: Effektive Hilfe bei Hyperhidrose

Das Wichtigste auf einen Blick

Die Schweissdrüsenbehandlung mit Botulinumtoxin ist die modernste nicht-operative Methode gegen übermässiges Schwitzen. In nur 30 Minuten ambulanter Behandlung lässt sich die Schweissproduktion in den Achseln, an den Händen oder anderen betroffenen Körperregionen um bis zu 90 Prozent reduzieren. Die Wirkung hält durchschnittlich 6 bis 9 Monate an und ermöglicht Betroffenen ein deutlich entspannteres Leben ohne ständige Schweissausbrüche.

MethodeNicht-operative Behandlung mit Botulinumtoxin
Behandlungsdauer30 Minuten, ambulant, keine Ausfallzeit
Wirkbeginn/Peak3–5 Tage / 1–2 Wochen
Haltbarkeit6–9 Monate (individuell bis zu 12 Monate)
Behandelbare BereicheAchseln, Hände, Füsse, Gesicht/Stirn
GesellschaftsfähigkeitSofort nach der Behandlung

Eine Schweissdrüsenbehandlung mit Botulinum ist eine der wirksamsten Lösungen der modernen ästhetischen Medizin gegen übermässiges Schwitzen. Während chirurgische Verfahren wie die Schweissdrüsenabsaugung einen operativen Eingriff mit entsprechenden Risiken, Narbenbildung und längerer Heilungszeit bedeuten, bietet die Behandlung mit Botulinumtoxin eine sanfte Alternative mit sofortiger Gesellschaftsfähigkeit und hoher Erfolgsquote. Die Methode eignet sich perfekt für alle, die ihre Lebensqualität zurückgewinnen möchten.

Die Philosophie von Medical NOVA basiert auf der Überzeugung, dass medizinische Kompetenz und individualisierte Behandlungskonzepte die Grundlage für nachhaltige Ergebnisse bilden. Diese ganzheitliche Betrachtungsweise spiegelt sich auch in unserer Herangehensweise bei der Schweissdrüsenbehandlung wider. Wir verstehen, dass jeder Patient oder jede Patientin eine einzigartige Symptomatik aufweist und analysieren daher vor jeder Behandlung sorgfältig das individuelle Schweissmuster. Nur durch diese detaillierte Vorabanalyse mittels Schweisstest können wir einen massgeschneiderten Behandlungsplan erstellen, der zu optimalen und langanhaltenden Ergebnissen führt.

Die moderne Schweissdrüsenbehandlung hat sich in den letzten Jahren zu einer der meistgefragten ästhetischen Behandlungen in der Schweiz entwickelt. Besonders Menschen, die beruflich viel Kundenkontakt haben oder unter der psychischen Belastung des ständigen Schwitzens leiden, profitieren von der gezielten Hemmung der Schweissproduktion. Die Methode bietet eine wissenschaftlich fundierte Lösung für ein Problem, das weit mehr als nur ein kosmetisches Anliegen darstellt.

Was ist Hyperhidrose und wie entsteht sie?

Hyperhidrose beschreibt eine übermässige Schweissproduktion, die unabhängig von Temperatur oder körperlicher Aktivität auftritt. Die Erkrankung betrifft in der Schweiz schätzungsweise 2 bis 3 Prozent der Bevölkerung und kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Medizinisch unterscheidet man zwischen primärer und sekundärer Hyperhidrose, wobei die primäre Form ohne erkennbare Grunderkrankung auftritt und meist lokal begrenzte Körperregionen betrifft.

Die primäre fokale Hyperhidrose manifestiert sich besonders häufig in der Achselhöhle, an den Handflächen, Fusssohlen oder im Gesicht. Die Ursache liegt in einer Überaktivität des sympathischen Nervensystems, das die Schweissdrüsen – die ekkrinen Schweissdrüsen – permanent zur Schweissproduktion anregt. Diese Form der Hyperhidrose beginnt oft bereits in der Pubertät oder im jungen Erwachsenenalter und bleibt ohne Behandlung ein lebenslanges Problem.

Im Gegensatz dazu steht die sekundäre Hyperhidrose, die als Folge einer Grunderkrankung wie Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion oder hormoneller Veränderungen auftritt. In solchen Fällen ist zunächst die Behandlung der Grunderkrankung entscheidend. Die Schweissdrüsenbehandlung mit Botulinumtoxin eignet sich primär für die Behandlung der primären fokalen Hyperhidrose, bei der andere konservative Methoden wie Antitranspirantien oder systemische Medikamente versagt haben.

"In unserer Praxis erleben wir täglich, wie sehr übermässiges Schwitzen das Leben unserer Patientinnen und Patienten beeinflusst. Viele berichten von sozialer Isolation, beruflichen Einschränkungen und einem massiven Leidensdruck. Die Schweissdrüsenbehandlung mit Botulinumtoxin gibt ihnen ihre Lebensqualität zurück – oft schon nach wenigen Tagen ist der Unterschied spürbar und die Erleichterung enorm." – Dr. med. Tukezban Huseynova, Fachärztin für Ästhetische Medizin bei Medical NOVA

Für Menschen mit Hyperhidrose bedeutet jeder Händedruck eine emotionale Herausforderung, jedes Business-Meeting eine Belastungsprobe. Die Achseln sind durchnässt, obwohl es kühl ist. Die Hände schwitzen so stark, dass das Halten eines Stifts zur Qual wird.

Wie funktioniert die Schweissdrüsenbehandlung mit Botulinumtoxin?

Die Behandlung gegen starkes Schwitzen basiert auf einem präzisen medizinischen Mechanismus: Botulinumtoxin Typ A hemmt die präsynaptische Freisetzung von Acetylcholin an den cholinergen Nervenendigungen, die normalerweise die ekkrinen Schweissdrüsen zur Schweissproduktion stimulieren. Durch diese gezielte Blockade der neuromuskulären Signalübertragung wird die übermässige Schweissbildung effektiv unterbunden – und das ohne die natürliche Temperaturregulation des Körpers zu beeinträchtigen.

Die Wirkungsweise unterscheidet sich grundlegend von anderen Verfahren. Während topische Aluminiumchlorid-Präparate lediglich die Schweissdrüsenausführungsgänge verengen und systemische Anticholinergika den gesamten Körper beeinflussen, wirkt die Botulinumtoxin-Injektion ausschliesslich lokal im behandelten Areal. Die Injektion erfolgt mit sehr feinen Nadeln intrakutan, also direkt unter die Haut der betroffenen Bereiche, wo sich die Schweissdrüsen befinden.

Anders als bei der Anwendung von Botox im Gesicht zur Faltenbehandlung, wo es um die Entspannung der Mimikmuskulatur geht, zielt die Schweissdrüsenbehandlung direkt auf die autonome Innervation der Schweissdrüsen ab. Das Ergebnis ist eine deutliche Reduktion der Schweissproduktion um bis zu 90 Prozent im behandelten Bereich – trockene Achseln oder Hände und ein spürbarer Gewinn an Selbstsicherheit im Alltag.

Die wissenschaftliche Grundlage der Behandlung

Die Wirksamkeit der Schweissdrüsenbehandlung mit Botulinumtoxin ist durch zahlreiche klinische Studien belegt. In wissenschaftlichen Untersuchungen berichten über 90 Prozent der behandelten Patientinnen und Patienten von einer deutlich reduzierten Schweissbildung. Die Methode gilt international als Goldstandard bei primärer fokaler Hyperhidrose, die auf konservative Therapien nicht anspricht.

Bei Medical NOVA wird die Schweissdrüsenbehandlung ausschliesslich von erfahrenen Fachärztinnen mit langjähriger Expertise durchgeführt.

Ablauf der Schweissdrüsenbehandlung bei Medical NOVA

Die Behandlung einer Hyperhidrose bei Medical NOVA folgt einem strukturierten, mehrstufigen Prozess, der höchste Qualitätsstandards und optimale Patientensicherheit gewährleistet.

1

Anamnese

Ausführliche Befragung und Schweisstest (Minor-Test)

2

Planung

Markierung der Injektionspunkte nach Testresultat

3

Behandlung

Präzise Injektionen mit feiner Nadel in betroffene Areale

4

Nachsorge

Verhaltensempfehlungen und optionaler Kontrolltermin

Schritt 1: Detaillierte Anamnese und Schweisstest

Jede Schweissdrüsenbehandlung beginnt mit einer umfassenden Beratung, die typischerweise 20 bis 30 Minuten dauert. Zur objektiven Messung der Schweissproduktion führen wir den sogenannten Minor-Test durch – auch Jod-Stärke-Test genannt.

Beim Minor-Test wird die betroffene Hautpartie mit einer Jodlösung bestrichen und anschliessend mit Maisstärke bestreut. Bereiche mit aktiver Schweissproduktion verfärben sich durch eine chemische Reaktion dunkelblau bis schwarz und zeigen uns präzise, wo die Schweissdrüsen besonders aktiv sind. Diese Kartierung ermöglicht eine exakte Behandlungsplanung und stellt sicher, dass kein Areal übersehen wird.

Während dieser Analysephase besprechen wir auch mögliche Kontraindikationen, realistische Erwartungen und die Nachsorge. Die Behandlung ist in der Regel ohne lokale Betäubung durchführbar, da die Injektionen mit sehr feinen Nadeln erfolgen und nur minimal spürbar sind. Das unterscheidet die Methode deutlich von invasiveren Verfahren wie der chirurgischen Schweissdrüsenabsaugung, die eine Vollnarkose oder zumindest eine umfassende lokale Betäubung erfordert.

Schritt 2: Professionelle Vorbereitung der Behandlungszone

Nach der Anamnese wird die betroffene Hautpartie gründlich gereinigt und desinfiziert. Dies ist essenziell, um das Risiko von Infektionen an den Einstichstellen zu minimieren. Die zuvor beim Schweisstest markierten Injektionspunkte werden nun präzise auf der Haut markiert, wobei wir in der Regel in einem Rasterabstand von etwa 1 bis 2 Zentimetern injizieren.

Für die Behandlung der Achselhöhle bedeutet dies typischerweise 10 bis 15 Injektionspunkte pro Seite. Bei den Händen, die eine grössere Fläche und höhere Schweissdrüsendichte aufweisen, können 20 bis 30 Injektionen pro Hand notwendig sein. Diese sorgfältige Planung ist entscheidend für eine gleichmässige Wirkung ohne unbehandelte Areale.

Schritt 3: Präzise Injektion des Botulinumtoxins

Die eigentliche Behandlung dauert je nach Grösse des zu behandelnden Areals etwa 15 bis 30 Minuten. Mit einer sehr feinen Nadel wird das Botulinumtoxin an den zuvor markierten Punkten in die oberflächliche Hautschicht injiziert. Die Dosierung wird individuell angepasst und richtet sich nach der Schwere der Hyperhidrose sowie der zu behandelnden Körperregion.

Die meisten Patientinnen und Patienten beschreiben das Gefühl als kaum spürbar und sehr gut verträglich – vergleichbar mit einem leichten Mückenstich. Für die Achselhöhle verwenden wir typischerweise eine Gesamtdosis von 50 bis 100 Einheiten Botulinumtoxin pro Seite, bei den Händen kann die Dosierung höher liegen.

Schritt 4: Sofortige Rückkehr in den Alltag

Nach der Behandlung sind Sie sofort wieder gesellschaftsfähig und können Ihren normalen Tagesablauf fortsetzen. Leichte Schwellungen oder Rötungen an den Einstichstellen verschwinden meist innerhalb weniger Stunden. Die behandelten Bereiche sollten für einige Stunden nicht gewaschen werden, um eine optimale Wirkstoffaufnahme zu gewährleisten.

Ein optionaler Kontrolltermin nach 2 bis 4 Wochen ermöglicht es uns, das Behandlungsergebnis gemeinsam zu beurteilen. Falls einzelne Areale eine unzureichende Wirkung zeigen sollten, können wir diese gezielt nachbehandeln. Dies ist jedoch selten notwendig, wenn die initiale Behandlung sorgfältig durchgeführt wurde.

Wirkung & Haltbarkeit – was ist realistisch?

Die Wirkung der Schweissdrüsenbehandlung entwickelt sich graduell über mehrere Tage, was einen besonderen Vorteil dieser Methode darstellt. Anders als bei chirurgischen Eingriffen, wo die Schweissdrüsen mechanisch entfernt werden, entfaltet sich die Wirkung von Botulinumtoxin schrittweise, wodurch ein natürlicher Übergang von der Ausgangssituation zum Behandlungsergebnis entsteht.

ZeitpunktWirkung der BehandlungBesonderheiten
Tag 1-2Keine sichtbare VeränderungBotulinumtoxin bindet an Nervenendigungen
Tag 3-5Erste Reduktion der SchweissproduktionAllmähliche Blockade der Acetylcholin-Freisetzung
Woche 1-2Volle Wirkung erreichtDeutlich trockene Achseln oder Hände spürbar
Monat 6-9Maximale Wirkung hält anIndividuelle Variation je nach Stoffwechsel
Ab Monat 9Langsames NachlassenAuffrischung empfohlen

Die ersten Effekte der Schweissdrüsenbehandlung zeigen sich bereits nach 3 bis 5 Tagen. Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass sie morgens nach dem Aufwachen erstmals seit Jahren trockene Achseln bemerken. Die volle Wirkung entfaltet sich nach etwa 1 bis 2 Wochen, wenn das Botulinumtoxin vollständig an die Nervenendigungen gebunden ist. In klinischen Studien berichten über 90 Prozent der Betroffenen von einer deutlich reduzierten Schweissbildung im behandelten Bereich – viele sogar von einer nahezu vollständigen Trockenheit.

Die Wirkungsdauer der Schweissdrüsenbehandlung beträgt durchschnittlich 6 bis 9 Monate, wobei diese Zeitspanne von verschiedenen individuellen Faktoren abhängt. Menschen mit einer sehr aktiven Schweissdrüsentätigkeit oder einem schnellen Stoffwechsel bemerken möglicherweise ein früheres Nachlassen der Wirkung nach etwa 4 bis 6 Monaten. Bei anderen Patientinnen und Patienten kann die Wirkung auch bis zu 12 Monate anhalten. Interessanterweise beobachten wir bei regelmässigen Behandlungen oft eine Verlängerung der Wirkungsdauer, da sich die Schweissdrüsen an die reduzierte Aktivität "gewöhnen".

Die Ergebnisse sind bei sachgerechter Anwendung sehr vorhersagbar und reproduzierbar. Im Gegensatz zu operativen Verfahren, die zwar dauerhaft wirken, aber das Risiko des kompensatorischen Schwitzens an anderen Körperstellen bergen, bleibt die Botox-Behandlung auf das behandelte Areal beschränkt. Der Körper produziert nicht an anderer Stelle mehr Schweiss, um die reduzierte Schweissbildung zu kompensieren.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die vollständige Reversibilität der Behandlung. Falls Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein sollten – was äusserst selten vorkommt – wird die Wirkung nach einigen Monaten vollständig abklingen, und die Schweissproduktion normalisiert sich wieder. Diese Sicherheit ist besonders für Erstbehandlungen beruhigend.

Die optimale Behandlungsfrequenz liegt bei etwa 2 bis 3 Behandlungen pro Jahr, abhängig von der individuellen Wirkungsdauer. Viele Patientinnen und Patienten entwickeln nach den ersten Behandlungen ein Gefühl dafür, wann die Wirkung allmählich nachlässt, und können so den optimalen Zeitpunkt für die nächste Behandlung selbst bestimmen. Einige entscheiden sich für eine prophylaktische Auffrischung vor der warmen Jahreszeit oder vor wichtigen beruflichen Ereignissen.

Für wen ist die Schweissdrüsenbehandlung geeignet?

Die Behandlung der Schweissdrüsen mit Botulinumtoxin eignet sich für eine breite Patientengruppe, wobei die individuelle Analyse im Beratungsgespräch entscheidend ist. Die idealen Kandidatinnen und Kandidaten sind Menschen mit primärer fokaler Hyperhidrose, die trotz Verwendung von hochkonzentrierten Antitranspirantien oder anderen konservativen Massnahmen unter übermässigem Schwitzen leiden.

  • Diagnostizierte primäre Hyperhidrose in den Achseln, Händen, Füssen oder im Gesicht
  • Übermässiges Schwitzen trotz Verwendung von Antitranspirantien mit Aluminiumchlorid
  • Starkes Schwitzen, das die Lebensqualität beruflich oder privat beeinträchtigt
  • Schweissflecken auf der Kleidung trotz häufigen Wechsels
  • Feuchte Hände, die den Alltag erschweren (Händedruck, Schreiben, Autofahren)
  • Wunsch nach einer nicht-operativen Behandlungsmethode ohne Narbenbildung
  • Keine schweren Grunderkrankungen oder Schwangerschaft
  • Realistische Erwartungen an das Behandlungsergebnis

Besonders häufig behandeln wir in unserer Praxis Menschen, die im Berufsleben stehen und unter schweissnassen Achseln oder feuchten Händen leiden. Die Schweissdrüsenbehandlung verhilft zu mehr Selbstbewusstsein bei Präsentationen, Kundengesprächen oder sozialen Begegnungen. Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass sie sich erstmals seit Jahren wieder trauen, enge oder helle Kleidung zu tragen oder ohne Sorge jemandem die Hand zu geben.

Die Behandlung eignet sich für Patientinnen und Patienten ab etwa 18 Jahren, da die primäre Hyperhidrose häufig bereits in der Pubertät oder im jungen Erwachsenenalter beginnt. Nach oben gibt es keine strikte Altersgrenze – entscheidend ist der individuelle Leidensdruck und die medizinische Eignung für die Behandlung.

Wichtiger Hinweis: Bei sekundärer Hyperhidrose, die durch eine Grunderkrankung wie Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion oder hormonelle Störungen verursacht wird, muss zunächst die Grunderkrankung behandelt werden. Die Schweissdrüsenbehandlung mit Botox eignet sich primär für die primäre fokale Hyperhidrose. Wir klären im Beratungsgespräch sorgfältig ab, welche Form der Hyperhidrose bei Ihnen vorliegt.

Nachsorge: Do's & Don'ts für optimale Ergebnisse

Die Nachsorge nach einer Schweissdrüsenbehandlung ist unkompliziert und erfordert nur wenige Einschränkungen. Dennoch sind einige wichtige Punkte zu beachten, um optimale Ergebnisse zu gewährleisten und das Risiko von Komplikationen zu minimieren. Unsere Patientinnen und Patienten erhalten detaillierte schriftliche Nachsorgeanweisungen, die wir im Folgenden erläutern.

Erste 24-48 Stunden: Kritische Phase für optimale Wirkung

In den ersten beiden Tagen nach der Behandlung ist besondere Vorsicht geboten, da das Botulinumtoxin noch nicht vollständig an die Nervenendigungen gebunden ist und theoretisch noch in benachbarte Gebiete diffundieren könnte. Daher gelten in dieser Phase einige wichtige Verhaltensregeln:

  • Kein Reiben, Massieren oder starker Druck im Behandlungsareal – dies könnte die Verteilung des Botulinumtoxins beeinflussen
  • Verzicht auf intensive körperliche Anstrengung, Sport, Sauna, Dampfbad oder Solarium – erhöhte Durchblutung könnte die Wirkung abschwächen
  • Keine heissen Bäder oder Duschen in den ersten 24 Stunden – lauwarmes Wasser ist erlaubt
  • Behandelte Areale nicht rasieren oder epilieren für 48 Stunden
  • Verzicht auf alkoholische Getränke in den ersten 24 Stunden – Alkohol erweitert die Gefässe
  • Bei kleinen Hämatomen: sanfte Kühlung mit weichen Kompressen, aber nicht direkt auf die Einstichstellen drücken

Besonders wichtig ist es, in den ersten Stunden nach der Behandlung nicht intensiv zu schwitzen, da dies die Verteilung des Botulinumtoxins beeinträchtigen könnte. Vermeiden Sie daher körperlich anstrengende Tätigkeiten oder Aufenthalte in sehr warmen Umgebungen. Stattdessen sollten Sie sich normal im Alltag bewegen, aber die genannten Einschränkungen beachten.

Nach einer Woche: Rückkehr zur vollständigen Normalität

Bereits nach etwa einer Woche können alle normalen Aktivitäten wieder uneingeschränkt aufgenommen werden. Das Botulinumtoxin ist nun fest an die Nervenendigungen der Schweissdrüsen gebunden, und die ersten deutlichen Effekte der Behandlung werden spürbar. Zu diesem Zeitpunkt berichten die meisten Patientinnen und Patienten bereits von einer erheblich reduzierten Schweissproduktion.

Sie können nun wieder normal Sport treiben, schwimmen gehen und in die Sauna. Auch die Verwendung von Deodorants oder Antitranspirantien ist wieder möglich – viele Patientinnen und Patienten stellen jedoch fest, dass sie diese nach der Behandlung kaum noch benötigen.

Alternative Behandlungsmethoden bei Hyperhidrose

Obwohl die Schweissdrüsenbehandlung mit Botulinumtoxin für die meisten Patientinnen und Patienten die ideale Lösung darstellt, gibt es je nach individueller Situation auch andere Methoden, die sinnvoll sein können. Bei Medical NOVA bieten wir ein umfassendes Beratungsspektrum und informieren Sie darüber, welche Methode für Sie die besten Ergebnisse verspricht.

Topische Antitranspirantien mit Aluminiumchlorid

Aluminiumchlorid-haltige Präparate in höheren Konzentrationen (15 bis 25 %) wirken durch Verstopfung der Schweissdrüsenausführungsgänge und eignen sich bei leichter bis mittelschwerer Hyperhidrose. Sie werden abends auf die trockene Haut aufgetragen und morgens abgewaschen. Die Wirksamkeit ist jedoch begrenzt, und viele Betroffene berichten von Hautreizungen, Juckreiz oder brennenden Sensationen. Bei starkem Schwitzen reichen diese topischen Behandlungen meist nicht aus.

Iontophorese: Elektrische Schweisshemmung

Diese Methode nutzt schwachen elektrischen Strom, um die Schweissdrüsen temporär zu beeinflussen. Die betroffenen Hände oder Füsse werden dabei in Wasserbäder getaucht, durch die ein schwacher Strom fliesst. Die Behandlung muss jedoch regelmässig mehrmals wöchentlich wiederholt werden und ist sehr zeitaufwändig. Für die Achselhöhle ist die Iontophorese zudem weniger geeignet als für Hände und Füsse. Der Zeitaufwand und die Notwendigkeit spezieller Geräte machen diese Methode für viele Betroffene unpraktikabel.

Systemische Medikamente (Anticholinergika)

Systemische Medikamente wie Glycopyrroniumbromid oder Oxybutynin können die Schweissproduktion am ganzen Körper reduzieren, indem sie die cholinergen Rezeptoren blockieren. Sie haben aber oft Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, verschwommenes Sehen, Verstopfung, Harnverhalt oder Herzrhythmusstörungen. Zudem wirken sie nicht bei allen Betroffenen ausreichend und sind eher als letzte Option vor chirurgischen Eingriffen zu betrachten.

Schweissdrüsenabsaugung und chirurgische Entfernung

Bei der Schweissdrüsenabsaugung (auch Saugkürettage genannt) werden die Schweissdrüsen in der Achselhöhle operativ entfernt oder abgesaugt. Dieser chirurgische Eingriff ist dauerhaft, aber invasiv und birgt Risiken wie Infektionen, Hämatome, Narbenbildung, Sensibilitätsstörungen oder das sogenannte Kompensationsschwitzen an anderen Körperstellen. Die Botox-Behandlung ist hier die schonendere Alternative, da sie reversibel, risikoarm ist und keine Narben hinterlässt.

Eine weitere operative Methode ist die endoskopische thorakale Sympathektomie (ETS), bei der die sympathischen Nervenfasern, die die Schweissdrüsen innervieren, durchtrennt werden. Dieser Eingriff ist hochinvasiv, irreversibel und mit erheblichen Risiken wie dem ausgeprägten kompensatorischen Schwitzen verbunden, bei dem andere Körperregionen vermehrt schwitzen.

Vorteile der Schweissdrüsenbehandlung mit Botox im Vergleich

Im Vergleich zu anderen Methoden wie der chirurgischen Schweissdrüsenabsaugung oder der Entfernung der Schweissdrüsen durch einen operativen Eingriff bietet die Behandlung mit Botulinumtoxin entscheidende Vorteile:

Warum Botox bei Hyperhidrose die bessere Wahl ist

Nicht-invasiv und risikoarm: Kein operativer Eingriff, keine Vollnarkose, keine Narbenbildung, keine Sensibilitätsstörungen. Die Behandlung erfolgt ambulant ohne Ausfallzeit und mit minimalem Risiko.

Schnelle und unkomplizierte Durchführung: Die gesamte Behandlung dauert etwa 30 Minuten – Sie sind direkt im Anschluss wieder gesellschaftsfähig und können Ihren normalen Tagesablauf fortsetzen.

Hohe Erfolgsquote mit vorhersagbaren Ergebnissen: Über 90 Prozent der Patientinnen und Patienten berichten von einer deutlichen Reduktion der Schweissproduktion um 80 bis 90 Prozent im behandelten Bereich.

Reversibel und anpassbar: Anders als bei chirurgischen Methoden ist die Wirkung nicht dauerhaft – nach 6 bis 9 Monaten normalisiert sich die Schweissbildung wieder. Dies ermöglicht Flexibilität und Anpassung an veränderte Lebensumstände.

Keine Kompensationsschwitzen: Der Körper produziert nicht an anderer Stelle mehr Schweiss, wie es manchmal bei operativen Verfahren wie der endoskopischen thorakalen Sympathektomie der Fall sein kann.

Lokale Wirkung ohne systemische Nebenwirkungen: Im Gegensatz zu systemischen Medikamenten wirkt Botox nur lokal im behandelten Bereich und hat keine Auswirkungen auf den Rest des Körpers.

Risiken & Nebenwirkungen: Transparenz und Aufklärung

Wie bei jeder medizinischen Behandlung können auch bei der Schweissdrüsenbehandlung Nebenwirkungen auftreten. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und der präzisen Anwendungstechnik sind diese jedoch meist mild und vorübergehend. Wir legen grössten Wert auf eine ehrliche und vollständige Aufklärung über alle möglichen Risiken, damit Sie eine informierte Entscheidung treffen können.

Häufige, harmlose Nebenwirkungen

Die meisten Nebenwirkungen treten direkt nach der Behandlung auf und verschwinden binnen weniger Stunden bis Tage von selbst. Diese sind völlig normal und zeigen, dass der Körper auf die Behandlung reagiert:

  • Leichte Schwellungen an den Einstichstellen – verschwinden meist innerhalb von 2 bis 4 Stunden und sind kaum sichtbar
  • Vorübergehende Rötung der Haut, ähnlich wie bei einem leichten Insektenstich – klingt innerhalb weniger Stunden ab
  • Kleine Hämatome (Blutergüsse) – treten bei etwa 10 bis 15 Prozent der Patientinnen und Patienten auf, besonders bei der Behandlung der Hände, und sind meist binnen einer Woche abgeklungen
  • Leichter lokaler Juckreiz im behandelten Bereich in den ersten Tagen – ein Zeichen, dass das Botulinumtoxin zu wirken beginnt
  • Gefühl von leichter Taubheit oder Kribbeln in den behandelten Bereichen – verschwindet nach einigen Tagen

Diese Nebenwirkungen sind völlig normal und beeinträchtigen den Alltag meist nicht.

Seltene Komplikationen: Vorbeugung und Behandlung

Seltene Risiken (weniger als 1 bis 2 Prozent der Fälle) umfassen temporäre Muskelschwäche in benachbarten Muskelgruppen, wenn das Botulinumtoxin unbeabsichtigt diffundiert. Bei der Behandlung der Achseln ist dies extrem selten. Bei Handflächen kann gelegentlich eine vorübergehende Schwäche der kleinen Handmuskeln auftreten, die die Feinmotorik leicht beeinträchtigt – diese bildet sich jedoch innerhalb weniger Wochen vollständig zurück. Bei sachgerechter Anwendung durch erfahrene Ärztinnen sind schwere oder dauerhafte Nebenwirkungen extrem selten.

Sollte eine unerwünschte Nebenwirkung auftreten, gibt es spezifische Behandlungsansätze. Bei vorübergehender Muskelschwäche können physiotherapeutische Übungen die Erholung beschleunigen. In den allermeisten Fällen verschwinden solche seltenen Komplikationen jedoch von selbst, sobald die Wirkung des Botox allmählich nachlässt.

Kontraindikationen: Wann ist die Behandlung nicht geeignet?

Eine Schweissdrüsenbehandlung ist nicht für jede Patientin und jeden Patienten geeignet. Folgende Umstände schliessen eine Behandlung aus oder erfordern besondere Vorsichtsmassnahmen:

  • Schwangerschaft und Stillzeit – aus Vorsichtsgründen wird während dieser Zeit grundsätzlich auf Botox-Behandlungen verzichtet, da keine ausreichenden Studien zur Sicherheit vorliegen
  • Akute Infektionen an der Einstichstelle oder im behandelnden Bereich – die Behandlung wird verschoben, bis die Infektion vollständig abgeklungen ist
  • Neuromuskuläre Erkrankungen wie Myasthenia gravis, Lambert-Eaton-Syndrom oder Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) – bei diesen Erkrankungen ist Botulinumtoxin kontraindiziert
  • Bekannte Allergien gegen Botulinumtoxin oder einen der Hilfsstoffe – sehr selten, sollte aber ausgeschlossen werden
  • Einnahme bestimmter Medikamente – insbesondere Aminoglykoside, Calciumkanalblocker oder Muskelrelaxantien können die Wirkung verstärken
  • Blutgerinnungsstörungen oder Einnahme von Blutverdünnern – erhöhtes Risiko für Hämatome, nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oft dennoch möglich
  • Sekundäre Hyperhidrose durch Grunderkrankung – zunächst Behandlung der Grunderkrankung notwendig

Während des Beratungsgesprächs erstellen wir eine detaillierte Anamnese und prüfen alle potenziellen Kontraindikationen sorgfältig.

Kosten der Schweissdrüsenbehandlung: Transparenz und Fairness

Die Kosten für eine Schweissdrüsenbehandlung bei Medical NOVA orientieren sich an verschiedenen individuellen Faktoren und werden immer transparent im Beratungsgespräch besprochen. Wir legen grössten Wert auf faire Preisgestaltung und vermeiden versteckte Kosten oder nachträgliche Überraschungen.

Die Preisgestaltung hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Zu behandelnde Körperregion – Achseln erfordern weniger Einheiten als Hände oder Füsse
  • Schweregrad der Hyperhidrose – gemessen durch den Minor-Test
  • Benötigte Menge Botulinumtoxin – abhängig von Schweissdrüsenaktivität und Fläche des behandelnden Areals

Für die Behandlung der Achselhöhle benötigen wir typischerweise 100 bis 200 Einheiten Botulinumtoxin (50 bis 100 Einheiten pro Seite), bei den Händen können es 150 bis 250 Einheiten sein. Die Kosten werden nach dem Aufwand und der benötigten Menge des Präparats berechnet. Eine persönliche Beratung liefert Ihnen eine präzise und verbindliche Kostenschätzung, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Bei Medical NOVA erhalten Sie bereits im ersten Beratungsgespräch eine detaillierte Kostenübersicht, sodass Sie eine fundierte Entscheidung treffen können. Alle Kosten werden transparent aufgeschlüsselt, und es entstehen keine versteckten Zusatzkosten. Der Kontrolltermin zur Nachbehandlung ist bei Bedarf bereits im Preis inkludiert.

Häufig gestellte Fragen zur Schweissdrüsenbehandlung

Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung haben wir die häufigsten Fragen unserer Patientinnen und Patienten zusammengestellt. Diese sollen Ihnen dabei helfen, eine informierte Entscheidung zu treffen und mögliche Unsicherheiten auszuräumen.

Wie lange hält das Ergebnis der Schweissdrüsenbehandlung an?

Die Wirkung der Behandlung mit Botulinumtoxin hält durchschnittlich 6 bis 9 Monate an, wobei individuelle Faktoren wie Stoffwechselgeschwindigkeit, Schweissdrüsenaktivität und Lebensgewohnheiten eine Rolle spielen. Bei einigen Patientinnen und Patienten kann die Wirkdauer auch bis zu 12 Monate betragen, während andere bereits nach 4 bis 6 Monaten eine allmähliche Rückkehr der Schweissproduktion bemerken. Interessanterweise beobachten wir bei regelmässigen Behandlungen häufig, dass die Wirkung mit der Zeit länger anhält, da sich die Schweissdrüsen an die reduzierte Aktivität "gewöhnen". Nach Ablauf der Wirkungsdauer lässt die Wirkung allmählich nach, und die Behandlung kann bei Bedarf problemlos wiederholt werden. Die optimale Behandlungsfrequenz liegt meist bei 2 bis 3 Behandlungen pro Jahr.

Ist die Schweissdrüsenbehandlung schmerzhaft?

Die Injektionen sind kaum spürbar und werden von den meisten Betroffenen als sehr gut verträglich beschrieben. Das Gefühl ist vergleichbar mit einem leichten Mückenstich oder einem kurzen Piksen. Da wir sehr feine Nadeln verwenden und die Injektionen nur oberflächlich in die Haut erfolgen, ist der Schmerz minimal. Die meisten Patientinnen und Patienten empfinden die Behandlung als deutlich weniger unangenehm als erwartet. Auf Wunsch können wir die Haut vor der Injektion mit einer Betäubungscreme behandeln oder mit Eispackungen kühlen, um das Schmerzempfinden weiter zu reduzieren.

Wann sollte die Behandlung wiederholt werden?

Sobald Sie merken, dass die Schweissproduktion allmählich wieder zunimmt, können Sie die Behandlung auffrischen lassen. Die meisten Patientinnen und Patienten entwickeln nach den ersten Behandlungen ein gutes Gefühl dafür, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Typischerweise liegt dieser zwischen 6 und 9 Monaten nach der letzten Behandlung. Viele entscheiden sich für eine Auffrischung vor der warmen Jahreszeit oder vor wichtigen beruflichen oder sozialen Ereignissen, um sicherzustellen, dass sie in kritischen Momenten trocken bleiben. Eine zu frühe Auffrischung ist zwar möglich, aber nicht notwendig. Es ist durchaus sinnvoll, mit der nächsten Behandlung zu warten, bis die Wirkung merklich nachlässt, da dies auch hilft, die langfristige Wirksamkeit zu optimieren.

Gibt es Nebenwirkungen oder Risiken?

Die Schweissdrüsenbehandlung mit Botulinumtoxin gilt als sehr sicher und gut verträglich. Mögliche Nebenwirkungen sind vorübergehende Rötungen, leichte Schwellungen oder kleine Blutergüsse an den Einstichstellen. Diese verschwinden in der Regel innerhalb weniger Stunden bis Tage und beeinträchtigen den Alltag nicht. Schwerwiegende Komplikationen sind extrem selten. In weniger als 1 bis 2 Prozent der Fälle kann es zu einer vorübergehenden Schwäche benachbarter Muskelgruppen kommen, insbesondere bei der Behandlung der Hände. Diese bildet sich jedoch vollständig zurück, sobald die Wirkung des Botox nachlässt.

Kann ich nach der Behandlung direkt wieder arbeiten gehen?

Ja, die Schweissdrüsenbehandlung erfolgt ambulant ohne Ausfallzeit. Sie sind direkt im Anschluss wieder gesellschafts- und arbeitsfähig. Die meisten Patientinnen und Patienten gehen unmittelbar nach der Behandlung zurück ins Büro oder nehmen ihre normalen täglichen Aktivitäten wieder auf. Lediglich intensive körperliche Anstrengung, Sport und Saunagänge sollten Sie für 24 bis 48 Stunden vermeiden, um eine optimale Verteilung des Botulinumtoxins zu gewährleisten.

Wirkt die Behandlung auch bei starkem Schwitzen an den Händen?

Ja, die Schweissdrüsenbehandlung eignet sich hervorragend für die Hände und kann dort ebenso effektive Ergebnisse erzielen wie in den Achseln. Die Injektion an den Händen erfordert etwas mehr Präzision und eine höhere Anzahl an Einstichen (typischerweise 20 bis 30 pro Hand), da die Fläche grösser ist und die Schweissdrüsendichte höher. Die meisten Betroffenen mit palmarer Hyperhidrose berichten von einer deutlich verbesserten Lebensqualität im Alltag und Beruf nach der Behandlung. Händeschütteln, Schreiben, das Halten von Gegenständen oder die Arbeit mit Werkzeugen wird wieder problemlos möglich. Einige Patientinnen und Patienten berichten von einer leichten vorübergehenden Schwäche der Handmuskulatur, die jedoch meist nicht den Alltag beeinträchtigt und sich vollständig zurückbildet.

Kann die Behandlung auch im Gesicht durchgeführt werden?

Ja, auch übermässiges Schwitzen im Gesicht oder an der Stirn (kraniofaziale Hyperhidrose) kann mit Botulinumtoxin behandelt werden. Die Behandlung erfolgt hier besonders behutsam und mit geringeren Dosen, um die natürliche Mimik nicht zu beeinträchtigen. Die Injektionen werden strategisch platziert, um die Schweissproduktion zu reduzieren, ohne die Gesichtsausdrücke zu verändern. Viele Patientinnen und Patienten mit fazialer Hyperhidrose leiden unter Make-up, das "zerläuft", oder ständig glänzender Stirn. Die Behandlung kann hier zu einer erheblichen Verbesserung der Lebensqualität führen. Sprechen Sie uns gerne auf eine individuelle Beratung an, um zu klären, ob diese Behandlung für Sie geeignet ist.

Beeinflusst die Behandlung die natürliche Temperaturregulation des Körpers?

Nein, die Schweissdrüsenbehandlung mit Botulinumtoxin wirkt ausschliesslich lokal im behandelten Bereich und hat keinen Einfluss auf die allgemeine Temperaturregulation des Körpers. Schwitzen ist ein wichtiger Mechanismus zur Körperkühlung, aber da nur etwa 1 bis 2 Prozent der gesamten Körperoberfläche behandelt wird (zum Beispiel die Achseln), bleibt die Fähigkeit zur Thermoregulation vollständig erhalten. Der Rest des Körpers schwitzt weiterhin normal, wenn es warm ist oder Sie sich körperlich anstrengen. Studien haben gezeigt, dass die Behandlung keinen negativen Einfluss auf die Körpertemperatur oder das Wohlbefinden bei Hitze hat.

Ab welchem Alter ist die Behandlung möglich?

Eine untere Altersgrenze liegt bei etwa 18 Jahren, da die primäre Hyperhidrose häufig bereits in der Pubertät oder im jungen Erwachsenenalter beginnt. Bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist eine sorgfältige Abwägung und in der Regel das Einverständnis der Eltern erforderlich. Nach oben gibt es keine strikte Altersgrenze – entscheidend ist der individuelle Leidensdruck, die medizinische Eignung und der allgemeine Gesundheitszustand. Auch ältere Patientinnen und Patienten können von der Behandlung profitieren, sofern keine Kontraindikationen vorliegen. Bei Medical NOVA beurteilen wir jeden Fall individuell und beraten Sie ehrlich darüber, ob die Behandlung für Sie geeignet und sinnvoll ist.

Dr. med. Tukezban Huseynova
Dr. med. Tukezban Huseynova
Ärztliche Leiterin Medical NOVA GmbH
Fachärztin für Augenheilkunde und Optometrie | Ophthalmochirurgin | Spezialistin für Ästhetische Medizin
Über 15 Jahre internationale Erfahrung | 10.000+ erfolgreiche Augenoperationen
Weitere Informationen zur Autorin | Unser Team | Über Medical NOVA

Ihr Weg zu einem schweissfreien Leben

Die Schweissdrüsenbehandlung mit Botulinumtoxin ist eine bewährte, sichere und hochwirksame Methode, um übermässiges Schwitzen effektiv zu reduzieren und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Die Behandlung eignet sich für alle, die sich eine natürliche und schonende Lösung für ihr Schweissproblem wünschen, ohne sich den Risiken, Narben und der Ausfallzeit einer Operation unterziehen zu müssen.

Unsere Lage in der Schweiz macht uns für Patientinnen und Patienten aus Zürich, Winterthur und der gesamten Region gut erreichbar. Jede Behandlung wird individuell geplant und durchgeführt, damit Sie sich endlich wieder wohlfühlen und mit neuem Selbstvertrauen durchs Leben gehen können – ohne ständige Sorge vor Schweissflecken oder feuchten Händen.

Übermässiges Schwitzen muss Ihr Leben nicht länger einschränken. Die Schweissdrüsenbehandlung mit Botulinumtoxin ist eine wissenschaftlich fundierte, sichere und hochwirksame Methode, um die Schweissproduktion gezielt zu reduzieren.

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